[A life with horses]

Drei kluge Tipps von der Instagram-Göttin der Reiterstyles (nein, das bin nicht ich)

von Jeannette Aretz

Datum: 19.03.2017


 

pferdia tv a life with horses alifewithhorsesFünf Reitlehrer und Testpferd Black Beauty - manchmal große Liebe, manchmal blieb es beim One-night-stand.  Foto: alifewithhorses

 

Mode für Reiter ist ihr Ding: Rachel Reunis kombiniert die schönsten Reiteroutfits. Sie hat mir drei Regeln verraten, wie das auch Dir oder mir gelingt.

 

Vor ein paar Tagen hatte ich die Frau am Telefon, die es einfach völlig drauf hat, die schönsten Reiter-Outfits zu kombinieren. Unter dem Namen „The stylish equestrian“ zeigt Rachel Reunis auf Instagram (HIER), wie sie Klamotten miteinander kombiniert. Fast 30.000 Menschen gucken ihr dabei täglich zu. Zurecht: Es sieht einfach immer aus, als ob es von vorneherein genau so gedacht gewesen war.

 

Aus dem Ei gepellt contra Heuhalm-Sammler
Ich interviewte sie für ein Magazin, es ging dabei darum, wie man den britischen Country-Look modern und als Reiter interpretiert (das steht demnächst dann in der equitrends). Doch so nebenbei musste ich einfach noch mehr wissen. Zum Beispiel, wie man denn darauf kommt, Mode für Reiter zusammenzustellen, und was sie denn vorher gemacht hat. Und wie man das zur Hölle macht, aus dem Ei gepellt am Stall aussehen. Ich hatte ja hier schon mal davon erzählt, dass ich das selten hinbekomme, sondern lieber jeden Heuhalm und jede Dreckspfütze magisch anziehe (der Text dazu gehört übrigens zu meiner privaten Top-3-Liste auf dem Blog).

 

First office, then barn
Dabei herausgekommen sind drei Regeln zum guten Reiter-Styling. Also:

 

  1. Schabracke und passende Reithose kann jeder! Das ist ein No-Go weil total unkreativ. Lieber schauen, was in einer Farbfamilie liegt, aber eben ein wenig unterschiedlich ist. („Do not buy sets, try to buy from different brands.“)
  2. Reitsachen und Nicht-Reitsachen kombinieren. Genauso, wie sehr teure Stücke mit sehr günstigen zusammen tragen („The best outfits come out of these!“).
  3. Es ist total legitim, Reitsachen im Büro zu tragen, natürlich mit anderen Schuhen und durchdachtem Oberteil. Das war übrigens Rachels Motivation, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. Sie wollte Zeit sparen und schon im Büro Reitsachen tragen, die aber nicht nach Stallmädchen aussahen. Leuchtet ein. Aber was tut sie gegen den Geruch? Hah!, sagte mir Rachel Reunis dazu, es gäbe eine goldene Regel: Immer erst ins Büro, und dann in den Sattel! („It’s office first then barn not the other way around!“)

 

Mein Lederjackentest
Ohne Witz: Direkt am gleichen Tag bin ich dann mal in Lederjacke ausreiten gegangen. Passte nämlich zu allen Kriterien da oben: Kam aus dem Büro, war kein Reiterutensil, passte nur halbgut zur Schabracke (das hätte Rachel bestimmt besser hinbekommen, braune Lederjacke und rote Schabracke ist eher so naja!).

Und, sind den anderen die Augen ausgefallen, weil ich plötzlich so stylisch daherkam? Ah – nö. Da alle von mir eher Pragmatismus statt Style gewöhnt sind, lag nahe, dass ich einfach zu spät zum Umziehen aus dem Büro gehechtet kam.  Ne, ihr Modebanausen. Das war Ausreiten in schick. Nächstes Mal schreib ich’s dazu, also quasi: Jetzt!

 

P.S.: Auf dem Blog selbst zeige ich zwei von Rachels Outfits. Ganz viele Ideen von ihr findet ihr auf ihrer Instagram-Seite.

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Am Wochenende gibt's im pferdiathek-Magazin immer einen Artikel aus dem Blog www.alifewithhorses.de. Zur Einstimmung ins Wochenende spreche ich, Jeannette, hier oft über Motivation & Gedanken zum Reiten und erzähle, was ich so mache, wenn ich gerade nicht am Laptop sitze und über berühmte Pferde und Menschen schreibe. 

Ein entspanntes, wunderbares Wochenende wünscht das gesamte pferdia tv-Team! Tipp: Unsere Filme schauen sich besonders gut mit viel Muße am Wochenende. Haben wir mehrfach getestet und für hervorragend befunden!

 

 

Kinderreiten fn


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