Richard Hinrichs

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Ausbilder für klassische Reitkunst

Schwerpunkt: Klassisch-barocke Reiterei

„Ich möchte Sie an die Worte von Salvador Dali erinnern. Haben Sie nur keine Angst vor der Perfektion. Sie werden sie nie erreichen.“


Richard Hinrichs ist einer der bekanntesten Vertreter der klassischen Reitkunst in Deutschland. So ist er zum Beispiel Präsident des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei Deutschland e.V. Um die klassische Reiterei auch im modernen Zeitalter von Technik und Industrialisierung zu erhalten, gründete er zudem gemeinsam mit Freunden das Institut für klassische Reiterei in Hannover.

„Nur ein Reiter, der selbst im psychischen Gleichgewicht oder in der Lage ist, sich für den Umgang mit dem Pferd in diesen Zustand zu versetzen, kann optimal für das Pferd erkennbare Funktionszusammenhänge schaffen. Nur ein Pferd, das psychisch ausgeglichen und damit zufrieden und auch physisch im Gleichgewicht ist, arbeitet für und nicht gegen den Reiter.“

Dieser Gedanke des dynamischen Gleichgewichts bildet die Grundlage und das Ziel des Institutes.

Richard Hinrichs bildet Pferde an der Hand und unter dem Sattel aus und unterrichtet Schüler in klassischer Reitkunst bis zur Hohen Schule. Er selbst wurde schon im Alter von 4 Jahren von seinem Vater Kurt auf ein sicher piaffierendes Pferd gesetzt. In einer Hand Führzügel und Gerte, mit der anderen zunächst Richard am Mantel festhaltend, bestimmte Kurt Hinrichs die taktmäßig schwingenden Bewegungen. Es entstand ein Glücksgefühl, das süchtig machen kann. Seitdem sind für Richard Hinrichs Reiten und Piaffieren untrennbar miteinander verbunden. Für ihn ist die Piaffe nicht nur ein Ziel der Ausbildung, sondern auch ein Mittel, um Vertrauen, Gehorsam und Gleichgewicht sowie Reaktionen des Pferdes auf feine Hilfen zu gestalten. So kann es bis ins hohe Alter fit bleiben.

Wenn man als Reiter nach Perfektion strebt, soll man sich laut Richard Hinrichs nicht dadurch entmutigen lassen, dass man es immer noch besser machen könnte. Der Ausbilder tröstet andere und sich selbst mit der Erkenntnis des Malers Salvador Dali:

„Haben Sie keine Angst vor der Perfektion. Sie werden sie nie erreichen!“

Dennoch oder gerade deswegen gibt es seiner Meinung nach beim Reiten viele Momente, für die es sich zu leben lohnt! Deshalb hofft er darauf, dass das Pferd als Bindeglied des Menschen zur Natur auch in Zukunft seine Bedeutung behalten wird.

Mehr zu Richard Hinrichs findest du hier.

Videotipps

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Die Schule der Légèreté Teil 1: Theoretischen Grundlagen

Philippe Karl

Wer die Philosophie von Philippe Karl und seiner Schule der Légèreté verstehen will, sollte sich zunächst theoretisch mit den wichtigen Kriterien beschäftigen. Grundlage seiner Lehre ist Harmonie und Balance zwischen Reiter und Pferd. Auf dem Weg der Ausbildung spielt die richtige Einwirkung des Reiters eine entscheidende Rolle.

Dauer: 10:59 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 2: Longieren als wichtiger Teil der Ausbildung

Philippe Karl

Das Longieren ist für Philippe Karl nicht nur eine Art sein Pferd aufzuwärmen und zu lösen, es ist vielmehr eine gute Möglichkeit es an die Hilfen zu gewöhnen und zu gymnastizieren. Hilfszügel und starres „in-der-Runde-gehen“ lehnt er ab.

Dauer: 07:28 Minuten

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Das Korrekturpferd Flamingo Teil 5

Anja Beran

Dieses Video zeigt eine Trainingseinheit mit Flamingo knapp vier Jahre nachdem der ehemalige Korrekturfall zu Anja Beran kam. Mit Leichtigkeit und Eleganz demonstriert der Wallach Seitengänge und Passage-Piaffe Übergänge. Auch seine Problemgangart Galopp ist nun gesetzter und es kann an halben Pirouetten und fliegenden Wechseln gearbeitet werden.

Dauer: 07:00 Minuten

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Spezifische Gymnastizierung zum Geraderichten

Anja Beran

Jedes Pferd hat eine natürliche Schiefe, die es im Laufe der klassischen Ausbildung auszugleichen gilt, um das Pferd geraderichten und in die Balance führen zu können. Anja Beran berücksichtigt die Anatomie ihrer Pferde, um das Training optimal aufbauen zu können.

Dauer: 09:47 Minuten

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Die Schule der Légèreté Teil 5: Vom richtigen Angaloppieren, über fliegende Wechsel zur Pirouette

Philippe Karl

Vom theoretischen Verständnis bis zur Praxis erklärt Philippe Karl genau, wie das Pferd das Angaloppieren sicher erlernt. Dazu nutzt er verschiedene Hufschlagfiguren und Seitengänge. Bei den ersten fliegenden Wechseln lässt der französische Ausbilder das Pferd interessanterweise vom Handgalopp in den Außengalopp springen. Vorraussetzung für die Pirouettenarbeit, ist schon eine sehr hohe Versammlungsfähigkeit des Pferdes.

Dauer: 21:19 Minuten

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Videos von Richard Hinrichs

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Die Bedeutung der Piaffe Teil 3: Kombination der Piaffe mit anderen Aufgaben

Richard Hinrichs

Durch Kombination mit passenden Übungen kann die Qualität der Piaffe verbessert werden. Die dadurch erhöhte Elastizität des Pferdes wirkt sich wiederum positiv auf das weitere Training und andere Lektionen aus. Außerdem trägt ein so strukturiertes Training dazu bei, das Pferd auch bei anspruchsvoller Arbeit motiviert bei Laune zu halten.

Dauer: 21:09 min

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Die Bedeutung der Piaffe Teil 2: Unterstützende Gymnastizierung & Motivation durch Abwechslung

Richard Hinrichs

Mit gezielten Übungen kann der Ausbilder Schwächen seines Pferdes ausgleichen, ohne es dabei zu überfordern oder ihm die Motivation zu nehmen. Die freiwillige, eifrige Mitarbeit ist ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Ausbildung. Abwechslung in der täglichen Arbeit spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. 

Dauer: 18:16 min

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Die Bedeutung der Piaffe Teil 1: Einleitung & erste Schritte

Richard Hinrichs

Die Piaffe ist kein Selbstzweck, sondern ein wichtiges Element zur Schulung und Gymnastizierung des Pferdes. Richard Hinrichs erarbeitet das erste Verständnis dieser Lektion gern an der Hand vom Boden aus. Dabei lernt das Pferd, die feine Körpersprache des Ausbilders zu lesen. Danach wird das Erlernte unter dem Reiter umgesetzt.

Dauer: 12:17 min

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